MAG. VOLKER FLICK

MAG. EVA FLICK

 

Rechtsanwälte für Scheidung, Familienrecht und Erbrecht

 

Wir beraten und Vertreten Sie in allen Fragen zum Scheidungsrecht, Familienrecht und Erbrecht. Ihr Vorteil unserer Spezialisierung liegt in der Ansammlung großer Erfahrungswerte durch die jahrelange vertiefte Tätigkeit in abgegrenzten Rechtsgebieten.

 

Kostenlose Erstberatung

Wir bieten Ihnen  eine kostenlose Erstberatung nach vorhergender Terminvereinbarung an. 

Dieses Gespräch dient zur ersten Informationsaufnahme und dafür, abzuklären, was im möglicherweise bevorstehenden Rechtsstreit auf Sie zukommt, ob und welche rechtlichen Möglichkeiten für Sie bestehen, Ihr Anliegen durchzusetzen, ob Sie dafür einen Anwalt benötigen und welche Kosten dadurch entstehen können.

Dieses Kennenlerngespräch ist für Sie unverbindlich, verpflichtet zu nichts und wird von uns streng vertraulich behandelt.

 

Terminvereinbarung

Für eine Terminvereinbarung erreichen Sie uns telefonisch unter 0316/84 84 48 oder per E-Mail unter kanzlei@flick.at. 
 

Tätigkeitsbereiche

SCHEIDUNGSRECHT

Die Ehe wird aufgrund einer Klage durch Urteil (§§ 49 bis 55 EheG) oder auf Antrag durch Beschluss geschieden (§ 55a EheG). 
Ein Ehegatte kann die Scheidung begehren, wenn der andere durch eine schwere Eheverfehlung oder durch ehrloses oder unsittliches Verhalten die Ehe schuldhaft so tief zerrüttet hat, dass eine Fortsetzung der Ehe nicht erwartet werden kann.
Eine schwere Eheverfehlung liegt insbesondere vor, wenn ein Ehegatte die Ehe gebrochen oder dem anderen körperliche Gewalt oder schweres seelisches Leid zugefügt hat (§ 49 EheG). 
Mit einer Scheidungsklage können auch andere Scheidungsgründe (lange Trennung, Geisteskrankheiten, etc.) geltend gemacht werden.
 

Obssorgerecht

Beide Elternteile sind mit der Obsorge betraut, wenn sie zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes miteinander verheiratet sind.
Sind die Eltern zum Zeitpunkt der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet, ist allein die Mutter mit der Obsorge betraut. 
Wird die Ehe oder die Lebensgemeinschaft der Eltern aufgelöst, so bleibt die Obsorge beider Eltern aufrecht (§ 179 ABGB). 
Ein Elternteil kann die Übertragung der alleinigen Obsorge an ihn oder seine Beteiligung an der Obsorge bei Gericht beantragen.
Gefährden die Eltern (oder ein Elternteil) durch ihr Verhalten das Wohl des minderjährigen Kindes, so hat das Gericht die Obsorge für das Kind ganz oder teilweise entziehen.

 

KONTAKTRECHT (BESUCHSRECHT)

Das Kind und jeder Elternteil haben das Recht auf regelmäßige persönliche Kontakte.
Die persönlichen Kontakte sollen das Kind und die Eltern einvernehmlich regeln. Soweit ein solches Einvernehmen nicht erzielt wird, hat das Gericht auf Antrag das Kontaktrecht  zu regeln und die Pflichten festzulegen. 

 

Unterhaltsrecht

Die Eltern haben zur Deckung der Bedürfnisse des Kindes anteilig Unterhalt zu bezahlen.  Der Elternteil, der den Haushalt führt, in dem er das Kind betreut, leistet dadurch seinen Beitrag (§ 231 ABGB).
Die Höhe des Geldunterhalts bestimmt sich nach Bedarf des Kindes und der Leistungsfähigkeit des unterhaltspflichtigen Elternteils.
Die Rechtsprechung bedient sich zur Orientierung der Prozentwertmethode. Diese bemisst den Unterhalt als prozentmäßigen Betrag vom Einkommen des Unterhaltspflichtigen, der nach Kindesalter gestaffelt ist.
Als Bemessungsgrundlage für die Prozentwertmethode wird das  Nettoeinkommen des Unterhaltspflichtigen herangezogen.
Der Anspruch des Kindes auf Unterhalt mindert sich oder entfällt, wenn das Kind eigene Einkünfte hat oder selbsterhaltungsfähig ist.
 


 

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